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Allgemeine Einstellungen für Pillwatch.
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Uhrzeit, zu der Pillwatch jeden Tag automatisch prüft, ob etwas bestellt werden muss. Diese Einstellung gilt für alle Nutzer und kann nur von einem Administrator geändert werden.
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Nutzer und Einladungen verwalten. Nur für Administratoren – Gesundheitsdaten der Nutzer sind hier nicht sichtbar.
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Hilfe: Wie entscheidet Pillwatch, wann bestellt wird?
Hier steht in einfachen Worten, nach welchen Regeln Pillwatch rechnet - mit Beispielen zum Nachvollziehen.
Die Grundidee in einem Satz
Pillwatch rechnet jeden Tag aus, ob dein Vorrat noch lange genug reicht - und bestellt rechtzeitig nach, bevor es eng wird. Nicht erst, wenn die Packung leer ist.
Warum hängen Termin, Intervall und Beschaffungszeit am Arzt?
Diese drei Angaben werden nicht beim einzelnen Medikament, sondern beim Arzt festgelegt - und gelten dann für alle Medikamente dieses Arztes gemeinsam. Der Grund: Ein Rezept geht immer an einen Arzt, und wenn dort ohnehin bestellt wird, sollen alle fälligen Medikamente dieses Arztes in einem Aufwasch mit. So vermeidest du, denselben Arzt kurz hintereinander mehrfach anschreiben zu müssen.
Änderst du beim Arzt den Termin oder das Intervall, wirkt das automatisch auf alle seine Medikamente. Ein Medikament ohne zugeordneten Arzt hat keinen Bestelltermin und wird nicht bestellt, bis du ihm einen Arzt zuweist.
Die fünf Angaben, mit denen gerechnet wird
- Aktueller Bestand
- Wie viele Einheiten (z. B. Tabletten) du gerade noch hast. Pillwatch rechnet diesen Wert vom Stichtag aus täglich selbst herunter, du musst also nicht jeden Tag neu zählen.
- Verbrauch pro Tag
- Wie viele Einheiten du täglich nimmst. Daraus ergibt sich, wie viele Tage dein Vorrat noch reicht.
- Reserve
- Ein Sicherheitspuffer, der möglichst nie angebrochen werden soll - für den Fall, dass mal etwas dazwischenkommt. Pillwatch versucht immer, oberhalb dieser Reserve zu bleiben.
- Nächster Bestelltermin
- Der Tag, an dem regulär wieder bestellt werden soll (z. B. im 28-Tage-Rhythmus, den dein Arzt vorgibt). Dieser Termin gehört zum Arzt und gilt für alle seine Medikamente gemeinsam.
- Beschaffungszeit
- Wie viele Tage es dauert, bis ein bestelltes Medikament wirklich bei dir liegt - vom Anfragen des Rezepts bei diesem Arzt über den Postweg bis zur Apotheke. Hängt am Arzt: ein Hausarzt um die Ecke ist vielleicht in 4 Tagen erledigt, ein weit entfernter Facharzt braucht eher 14 Tage. Pillwatch bestellt genau so viel früher, dass der Nachschub pünktlich ankommt.
Wann wird bestellt - und wann nicht?
Bestellt wird nur, wenn zwei Dinge zusammenkommen:
- Es wird überhaupt Nachschub gebraucht (der Vorrat reicht nicht unbegrenzt), und
- entweder ist der reguläre Bestelltermin erreicht, oder der Vorrat würde sonst - unter Berücksichtigung von Reserve und Beschaffungszeit - zu knapp, um sicher bis zum nächsten Termin durchzuhalten.
Reicht der Vorrat locker und der Termin ist noch fern, passiert nichts. Auch dann nicht, wenn er rechnerisch ganz knapp nicht bis zum Termin reicht - solange die Reserve diese kleine Lücke abfedert.
Beispiele zum Nachrechnen
In allen Beispielen: Verbrauch 2 Tabletten pro Tag, Reserve 20 Tabletten.
Beispiel 1 - alles entspannt, keine Bestellung
Du hast noch 200 Tabletten, der nächste Termin ist in 25 Tagen.
200 Tabletten reichen 100 Tage. Der Termin ist in 25 Tagen - es ist also reichlich da. Ergebnis: keine Bestellung.
Beispiel 2 - knapp, aber die Reserve fängt es ab
Du hast noch 100 Tabletten, der nächste Termin ist in 21 Tagen, keine Beschaffungszeit hinterlegt.
Oberhalb der Reserve (100 minus 20 = 80 Tabletten) hast du Vorrat für 40 Tage. Der Termin ist in 21 Tagen - die 40 Tage decken das locker ab. Ergebnis: keine vorzeitige Bestellung, die Reserve muss gar nicht angebrochen werden.
Beispiel 3 - die Reserve würde angebrochen, also wird bestellt
Du hast noch 50 Tabletten, der nächste Termin ist in 25 Tagen, keine Beschaffungszeit hinterlegt.
Oberhalb der Reserve (50 minus 20 = 30 Tabletten) reicht der Vorrat nur 15 Tage. Der Termin ist aber erst in 25 Tagen - es klafft eine Lücke von 10 Tagen, in denen du an die Reserve müsstest oder ganz ohne dästündest. Ergebnis: Pillwatch bestellt jetzt vor.
Beispiel 4 - die Beschaffungszeit macht den Unterschied
Zwei fast gleiche Fälle, Termin jeweils in 50 Tagen, Beschaffungszeit 14 Tage:
4a: Du hast 100 Tabletten. Oberhalb der Reserve reicht das 40 Tage. Damit der Nachschub pünktlich zum Termin (Tag 50) da ist, müsste spätestens an Tag 36 bestellt werden (50 minus 14 Tage Beschaffungszeit). 40 ist größer als 36 - noch alles gut, keine Bestellung.
4b: Du hast nur 80 Tabletten. Oberhalb der Reserve reicht das 30 Tage. Bestellt werden müsste aber spätestens an Tag 36 - und 30 ist früher als 36. Ergebnis: Pillwatch bestellt jetzt, damit die Lieferung rechtzeitig ankommt.
Genau auf der Kante: Reicht der Puffer exakt bis zum spätesten Bestelltag (im Beispiel: 36 Tage Puffer, Bestelltag Tag 36), bestellt Pillwatch bereits - lieber einen Tag zu früh als einen zu spät.
Beispiel 5 - höchste Dringlichkeit: sofort bestellen
Du hast noch 20 Tabletten, deine Reserve ist ebenfalls 20, der nächste Termin ist in 14 Tagen, die Beschaffungszeit beträgt 14 Tage.
Du bist also schon genau auf der Reserve - oberhalb davon hast du 0 Tage Puffer. Und selbst wenn du heute sofort bestellst, käme der Nachschub wegen der 14 Tage Beschaffungszeit erst zum Termin an - in der Zwischenzeit hättest du deine gesamte Reserve aufgebraucht und stündest sogar davor ohne Vorrat da. Ergebnis: Pillwatch schlägt sofortiges Bestellen an, mit dem deutlichen Hinweis, dass es hier wirklich dringend ist.
Verschiebt eine vorgezogene Bestellung den ganzen Rhythmus?
Nein. Wenn Pillwatch früher bestellt als geplant, bleibt der eingestellte Bestell-Rhythmus trotzdem erhalten - er wird nicht nach vorne gezogen.
Beispiel
Du hast eingestellt: alle 20 Tage bestellen. Der nächste reguläre Termin wäre der 5. September (danach also der 25. September, dann der 14. Oktober und so weiter).
Jetzt wird aber schon am 1. September vorzeitig bestellt, weil der Vorrat sonst nicht sicher bis zum Termin reichen würde.
Der nächste Termin danach ist dann trotzdem der 25. September - also der ursprüngliche 5. September plus 20 Tage, nicht der 21. September (1. September plus 20 Tage).
Anders gesagt: Die vorgezogene Bestellung ersetzt die reguläre vom 5. September, sie kommt nicht zusätzlich dazu - sie wird nur ein paar Tage früher ausgelöst, damit rechtzeitig genug da ist. Der langfristige Rhythmus bleibt stabil und driftet nicht mit jeder vorgezogenen Bestellung weiter nach vorne.
Was bedeuten die farbigen Hinweise?
In der Übersicht steht in der Spalte „Status“ ein kleines Zeichen: ein grünes Häkchen, wenn alles in Ordnung ist, oder eine Zahl in einem farbigen Kreis, wenn es Hinweise gibt (die Zahl = Anzahl der Hinweise). Ein Klick auf die Zahl klappt die Hinweise als verständliche Sätze auf. Die Farbe zeigt die Dringlichkeit:
- Rot – es wird knapp
- Ein echter Versorgungsengpass: Der Vorrat reicht nicht mehr sicher, es sollte (ggf. sofort) bestellt werden. Das ist der wichtigste Fall.
- Gelb – etwas ist einzustellen
- Kein Zeitdruck, aber etwas passt nicht: z. B. kein Arzt zugeordnet oder die Bestellmenge reicht nicht für ein Intervall. Solche Hinweise bekommst du schon beim Anlegen eines Medikaments – du kannst sie dort ignorieren, dann tauchen sie hier wieder auf.
- Grün – alles gut
- Genug Vorrat, keine Auffälligkeiten.
Solche Hinweise blockieren nie – Pillwatch handelt trotzdem und macht dich nur darauf aufmerksam, dass du draufschauen solltest.
Bestand, aktueller Bestand und Reichweite - was ist der Unterschied?
In der Medikamenten-Tabelle siehst du mehrere Werte rund um den Vorrat:
- Bestand (Stichtag)
- Der Wert, den du zuletzt selbst eingetragen hast, mit dem Datum, an dem er galt. Das ist der „harte“ Referenzwert - er ändert sich nur, wenn du ihn neu setzt.
- Aktueller Bestand
- Was heute rechnerisch noch da sein müsste - Pillwatch zieht vom Stichtagswert den täglichen Verbrauch ab. Eine Schätzung, keine Zählung.
- Theoretische absolute Reichweite
- Wie viele Tage der aktuelle Bestand theoretisch noch reicht, wenn nichts nachbestellt wird - bis wirklich nichts mehr da ist (aktueller Bestand geteilt durch Verbrauch).
- Nächster Zyklustermin
- Der nächste planmäßige Termin im Bestellrhythmus (z. B. alle 28 Tage). Ob an dem Tag wirklich bestellt wird, hängt vom Vorrat ab - reicht er noch, passiert nichts und der Termin rückt weiter. Geprüft wird ohnehin jeden Tag, und bei Bedarf wird auch schon vorher bestellt.
Hast du nachgezählt und der echte Vorrat weicht von der Schätzung ab? Dann nutze bei dem Medikament den Knopf „Bestand aktualisieren“ - er setzt den Bestand gezielt auf deinen gezählten Wert mit heutigem Stichtag. (Das normale „Bearbeiten“ lässt den Bestand bewusst unangetastet, damit sich beim Ändern anderer Angaben kein Schätzwert einschleicht.)
Wochenende und Urlaub des Arztes
Beim Arzt kannst du zwei Dinge einstellen, die den Bestelltermin beeinflussen:
- Bestellung am Wochenende erlaubt
- Ist dies ausgeschaltet, wird ein Zyklustermin, der auf einen Samstag oder Sonntag fällt, automatisch auf den davorliegenden Werktag vorgezogen.
- Urlaube / Abwesenheiten
- Zeiträume, in denen der Arzt nicht erreichbar ist (mehrere möglich). Fällt ein Zyklustermin in einen Urlaub, wird er auf den nächsten Tag davor vorgezogen, an dem der Arzt wieder erreichbar ist.
Wichtig: Vorgezogen wird immer nur nach vorne (nie nach hinten - lieber etwas früher bestellen als zu spät). Und wie beim vorzeitigen Bestellen bleibt der eigentliche Rhythmus stabil: Der gespeicherte Zyklustermin verschiebt sich dadurch nicht dauerhaft, nur der eine betroffene Termin wird für diese Runde vorgezogen. In der Ärzte-Liste siehst du dann den vorgezogenen Termin mit einem Hinweis, von wann er ursprünglich stammt.
E-Mail-Vorlage und Versand pro Arzt
Für jeden Arzt kannst du festlegen, wie die Bestellmail aussieht und wie sie verschickt wird:
- Betreff und Nachrichtentext
- Frei wählbar pro Arzt. Neue Ärzte bekommen eine sinnvolle
Standard-Vorlage, die du beliebig anpassen kannst (Anrede, eigener
Name, Grußformel usw.). Der Platzhalter
{{medikamente}}wird beim Versand automatisch durch die Liste der zu bestellenden Medikamente ersetzt – im Format „2 x Kaftrio 2mg 100 Stk. (PZN 1234567)“. - E-Mail automatisch senden
- Ist dies aktiv, geht die Bestellmail automatisch raus. Deaktivierst du es, landet die Mail stattdessen im Postausgang (Menüpunkt „Mail“) und wartet auf deine Freigabe – du bekommst dazu eine SMS. Dort kannst du Betreff und Text noch bearbeiten und dann selbst auf Senden oder Verwerfen klicken.
Wichtig beim „erst bestätigen“-Modus: Solange die Mail im Postausgang wartet, wird noch nichts am Bestand oder Termin geändert. Erst wenn du auf Senden klickst, gilt die Bestellung als ausgelöst – dann wird der Bestand erhöht und der nächste Zyklustermin weitergesetzt. Beim Verwerfen bleibt alles unverändert. Unter „Mail“ findest du dazu drei Bereiche: Postausgang (wartende Mails), Gesendet und Papierkorb (verworfene).
Hinweis: Pillwatch ersetzt keine ärztliche Beratung und keine eigene Kontrolle deiner Medikamente. Es ist ein Werkzeug, das dich beim rechtzeitigen Nachbestellen unterstützt - die Verantwortung für die richtige Einnahme bleibt bei dir und deinem Arzt.